Brack's Futterplan


Nachdem ich oft gefragt werde, was Brack denn so zu fressen bekommt - deshalb hier sein Futterplan. Wobei ich sagen muß, daß ich mich nicht sklavisch daran halte...Variationen sind möglich.

Dieser Ernährungsplan soll nur als Beispiel dienen. Die Bedürfnisse der einzelnen Hundes variieren doch sehr stark - je nach Alter, Rasse, Aktivität usw. Es gibt auch Hunde, die eine bestimmten Futterbestandteil nicht vertragen, oder eventuell auf Getreide und Gemüse allergisch reagieren. Man sollte den Hund gut beobachten, wenn man die Ernährung umstellt und die Nahrungsmittel weglassen, die nicht vertragen werden. Bei Bracks Fütterung hat es sich bewährt, Fleisch und Gemüse zu mischen und auf Getreide weitestgehend zu verzichten, bzw. es nicht mit Fleisch zu mischen sondern dann in Form von getrocknetem Vollkornbrot zu füttern.

Fleisch und Gemüse füttere ich roh, das Gemüse muß allerdings fein pürriert oder kurz angedünstet werden. Sonst kann der Hund die Inhaltsstoffe nicht verwerten. Bei uns kommen sämtliche Gemüsesorten je nach Saison einfach in den Mixer.

Es besteht keine Notwendigekeit, jede Mahlzeit ausgewogen zu gestalten, alleine die Ausgewogenheit über einen längeren Zeitraum ist entscheidend. Einmal in der Woche sollte man einen Fastentag einlegen, um die Nieren zu entlasten. Bei uns fällt der Fastentag praktischerweise vor den Übungstag. Wenn es zu hart für den Hund sein sollte, kann man am Fastentag auch etwas Gemüse, Quark, Hüttenkäse oder Flocken ohne Fleisch füttern. Wenn Getreidefrei gefüttert wird, sollte das Gemüse 10 - 25 %, der Fleisch-/Knochenanteil 75 - 90 % der Gesamtration betragen. Der Knochenanteil sollte wiederum 30 % der Futtermenge nicht überschreiten.

Auch für die Futtermengen gibt es keine einheitlichen Angaben. Brack ist ein sehr guter Futterverwerter, deshalb ist das Futter für ihn auch relativ kanpp bemessen - ein Hungerhaken ist er trotzdem nicht :-). Ich kenne Hunde gleicher Größe, die locker das doppelte verputzen und dabei sehr schlank sind. Also mit der Futtermenge immer nach der Konstitution des Hundes richten.

 

 

Morgens

Menge

Rohe, fleischige Knochen - meist vom Lamm oder Hähnchenteile - Hühnerhälse etc.oder Kalbsknochen

1 - 2 Teile

An "fleischlosen Tagen" Hüttenkäse, Quark oder Joghurt

ca. 200 g

 

 

Abends

Menge

Fleisch: Rinderherz, Pansen, Hähnchenmägen- oder Herzen, Hühnerklein, Lammfleisch, dazu 1 x in der Woche Leber. Ab und zu wird das Fleisch auch durch Fisch ersetzt.

 

ca. 200 - 250 g

Grünzeug: Lauch, Karotten, Rote Bete, Äpfel, Sellerie, Chinakohl, Blattsalate, Blumenkohl usw. je nach Saison - bei neuen Sorten immer erst austesten, ob der Hund es verträgt oder auch mag.

Das Gemüse wird im Mixer mit etwas Flüssigkeit breifein zerkleinert.

 

ca. 200 g

Zusätze täglich: Lachsöl, Leinöl, Rapsöl, Weizenkeimöl, Distelöl im Wechsel

 

1 - 2 TL

Zusätze wechselnd: verschiedene Kräuter (Brennnessel, Löwenzahn, Gänseblümchen, Petersilie. Bärlauch, Hagebutten, usw.), Seealgenmehl, Sesam, Nüsse, Muschelmehl, Bierhefe, ein Ei - am besten gleich mit Schale verfüttern, ab und zu 1 TL Honig, Blütenpollen, ...

Wenn man keine Knochen füttern kann oder möchte muß man Kalzium in Form von Kalziumcitrat, Knochenmehl oder gemahlenen Eierschalen zufüttern. Am besten eignen sich m. E. die Eierschalen (ca. 1 TL)

 

Kräuter ca. 1 TL

 

An fleischlosen Tagen: gekochter Reis oder Flockenmischung mit Gemüse oder Quark mit Gemüse

gesamt ca. 250 g